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   Green IT    
"Green IT"
der Begriff ist seit einiger Zeit in aller Munde. Und eigentlich nichts Neues. Schließlich haben sich schon viele Hersteller mit dem Thema befasst und das nicht erst seit gestern. Unter "Grüner IT" werden Aktivitäten verstanden, die die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend konzipieren. Sowohl das Design, die Produktion, die Verwendung als auch das Recycling der Technologie sind hiermit eingeschlossen. Im Rahmen der internationalen Debatte um die drohende Energiekrise hat Brocade Communications Systems im Juli 2008 eine Studie bei über 8.000 europäischen IT-Direktoren und Entscheidungsträgern auf Board-Level erstellt.
Die Studie zeigt auf, dass über 40 Prozent der Befragten ihr Unternehmen im Sinne von "Green" als "nicht besonders gut" bzw. "schlecht" einstufen. Brocade Vice President of EMEA Ulrich Plechschmidt stellt heraus: "Aus unserer Sicht ist es erstaunlich, dass sich Menschen Sorgen um Energie machen und keinen entscheidenden Schritt unternehmen, effizientere und umweltfreundlichere Produkte zu kaufen. Das wäre einer der einfachsten Schritte, mit denen Unternehmen nicht nur die Umweltbelastung, sondern auch die Kosten senken könnten."
 
MICHAEL.kommunikation bekennt sich grün und hat sich als ITK-Distributor zum Ziel gesetzt, das Thema "Green IT" noch mehr in den Unternehmens - Fokus zu stellen. In diesem Zusammenhang werden zukünftig z.B. Mitarbeiterschulungen für den Fachhandel veranstaltet, eine eigene Online-Rubrik erstellt sowie umweltschonende und energiesparende Produkte weiter in den Vordergrund gerückt.

 

 
Zeichen für den Umweltschutz
Blauer Engel:
Die Kriterien für die Vergabe des Blauen Engels an PCs, Notebooks, Bildschirme und Tastaturen sind unter dem Kürzel RAL-ZU 78 zusammengefasst. Darin schreibt die Richtlinie eine recyclebare Konstruktion der Geräte vor. Außerdem dürfen keine chlor- und bromorganischen Verbindungen beziehungsweise krebserregenden, erbgutverändernden oder fortpflanzungsgefährdenden Stoffe verwendet werden. Der Hersteller muss darüber hinaus für mindestens fünf Jahre nach Produktionsende die Ersatzteilversorgung sicherstellen. Bei den Kriterien für den Stromverbrauch richtet sich der Blaue Engel nach den Richtlinien der Energy-
Star-Verordnung. Die Druckerkriterien (RAL-ZU 122) schreiben zusätzlich Emissionsraten für organische Verbindungen, Staub und Ozon vor. Tinten- und Tonermodule müssen zurückgenommen werden.
Energy Star:
Das Energy-Star-Programm der EU – aktuell ist Version 4.0 – hat zum Ziel, die Energieeffizienz von Bürogeräten zu verbessern. Das Logo klebt unter anderem auf Computern, Monitoren, Druckern und Scannern. Die Kennzeichnung ist nicht verpflichtend. Es steht den Herstellern frei, Geräte auszuzeichnen, die den Vergabekriterien entsprechen. Entsprechend gekennzeichnete Geräte entsprechen den Stromsparkriterien der amerikanischen Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) und des US-Department of Energy. Eine Prüfung gibt es nicht. Die derzeit gültigen Richtlinien definieren für jede Geräteart einen Maximalwert für die Leistungsaufnahme im Stand-by-Modus. Zudem muss ein Power-Management-System vorhanden und bei Auslieferung aktiviert sein.
TCO ‘99/‘03/‘05/‘06:
Die TCO-Kriterien richten sich an die Hersteller von Notebooks und PCs (TCO ‘05), Monitoren (TCO ‘03 und TCO ‘06) sowie Druckern (TCO ‘99). Neben ergonomischen schreibt der Standard auch ökologische Richtlinien vor. So dürfen bei der Herstellung der Geräte keine giftigen Stoffe, zum Beispiel Schwermetalle, verwendet werden. Außerdem sind bromierte und chlorierte Flammschutzmittel verboten. Die Hersteller müssen entsprechend zertifizierte Geräte für das Recycling der verwendeten Materialien optimieren. Darüber hinaus sind Richtwerte für die Emission magnetischer und elektrischer Felder vorgeschrieben. Zudem darf im Standby-Modus sowie im ausgeschalteten Zustand nur eine begrenzte Stromleistung aufgenommen werden. Im TCO ‘03-Standard sind das beispielsweise weniger als zwei Watt im Ruhemodus und unter einem Watt im ausgeschalteten Zustand. Für Drucker schreibt der Standard zusätzlich Grenzwerte für die Staub- und Ozon-Emissionen vor.